Spiri-Haik auf dem Jakobsweg von Neresheim nach Ulm vom 1.-3. Mai 2015

Fünf Leiter aus den Stämmen Ellwangen, Herbrechtingen, Ulm-St.Ex und Ulm-Nord haben sich vom Kloster Neresheim auf den Weg über Giengen, Nerenstetten und Albeck nach Ulm gemacht, und zwar auf den Spuren des Jakobsweges. Die Gruppe startete mit einer Einführung in der Neresheimer Klosterkirche zum Thema Jakobsweg, Spiri-Haik und den Erwartungen der Teilnehmer. Anschließend erhielt jeder eine Muschel und einen Pilgerausweis, der zum ersten Mal in Neresheim gestempelt wurde. Nach einem Besuch des Grabes von Pater Gabriel, ehemaliger Bezirkskurat, ging es los auf die Strecke. Das Wetter an allen drei Tagen war sehr bis stark regnerisch. Nur der Samstag blieb trocken. Erstes geplantes Etappenziel war die Kaltenburg (Hürben) 6 km hinter Giengen. 3 km vor Giengen hat die Gruppe entschieden, in der Kaplanei in Giengen zu nächtigen. Dort konnten wir uns in Wärme und Trockenheit erholen und gut Essen (Bratkartoffel). Am 2. Tag hatte uns aufgrund von Schmerzen ein Teilnehmer frühzeitig verlassen, sodass wir zu viert auf die Strecke gingen mit dem Ziel einer Schutzhütte bei Nerenstetten. Vorher gab es einen Tagesimpuls in der Giengener Stadtkirche. Auf Umwegen über Langenau waren wir bis 18 Uhr unterwegs und haben Quartier an einer Schutzhütte bei Nerenstetten (Holzverschlag mit Lecks im Dach) bezogen. Der Sonntag startete mit einem Impuls und wir gingen auf die Strecke über Oberstetten, Albeck nach Oberelchingen. Dort haben wir den Abschluss des Spiri-Haiks beschlossen, weil die Strecke bis zum Ulmer Münster zu weit gewesen wäre, sowohl zeitlich als auch körperlich. In der Klosterkirche Oberelchingen gab es einen Abschlussimpuls und eine Reflexion.

Gut Pfad,
Hubert